KT-Connect-Vernetzung in der Kriminaltechnik
| Projektpartner: | KWP Stettin |
| Durchführungszeitraum | 01.07.2025 – 30.04.2026 |
| Gesamtbudget Projekt: | 35.404 € |
| Zuschuss in Höhe: | 80 % |
Grenzüberschreitende Ermittlungen, insbesondere unter Nutzung von Kriminaltechnik, erfordern eine enge Abstimmung und standardisierte Verfahren, um Beweise effizient zu sichern, analysieren und austauschen zu können. Vor diesem Hintergrund wurde das EU-geförderte Projekt „KT-Connect - Entwicklung grenzüberschreitender Standards und Vernetzung in der Kriminaltechnik" zwischen dem Polizeipräsidium Neubrandenburg und der KWP Stettin initiiert.
Ziel des Projektes ist es, einen systematischen Abgleich der kriminaltechnischen Verfahren und eingesetzten Technologien zu schaffen, um eine bessere Verständigung und Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Ermittlern zu ermöglichen. Dabei liegt der Fokus nicht auf einer Vereinheitlichung der bestehenden Verfahren, sondern auf der Schaffung einer gemeinsamen fachlichen Grundlage, die es ermöglicht, Methoden, Techniken und Einsatzmittel beider Seiten besser zu verstehen und gezielt in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einzubinden.
Die Umsetzung der definierten Ziele erfolgt durch ein aufeinander abgestimmtes Maßnahmenkonzept, bestehend aus einer gemeinsamen Kick-Off-Veranstaltung, zwei Workshops, zwei Hospitationen und einer kriminaltechnischen Übung. Darüber hinaus wird weiterhin moderne und dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Ausstattung für die deutschen und polnischen Dienststellen beschafft. Diese soll die Tatortarbeit unterstützen, den Austausch von Analyseergebnissen erleichtern und sicherstellen, dass alle Beteiligten mit einheitlichen Arbeitsweisen sowie eingesetzten Technologien vertraut sind.
Neben dem fachlichen Mehrwert bietet „KT-Connect" auch eine interkulturelle Komponente, die für eine nachhaltige Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung ist. Der persönliche Austausch, das gegenseitige Kennenlernen von Arbeitsstrukturen und die gemeinsame Arbeit an realitätsnahen Szenarien fördern das gegenseitige Vertrauen und schaffen eine langfristige Basis für eine engere Kooperation über die Projektlaufzeit hinaus.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen 2021-2027 über den Kleinprojektfonds (KPF) sowie unter Beteiligung des Metropolregion-Stettin-Fonds kofinanziert.








