Gegen den Enkeltrick

Projektpartner: KWP Szczecin
Durchführungszeitraum: Mai 2021 - Februar 2022
Gesamtbudget Projekt: 50.000 Euro
Zuschuss in Höhe: 85 %

Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen, insbesondere der sogenannte Enkeltrick, bei dem ein vermeintlich bestehendes Verwandt- oder Bekanntschaftsverhältnis vorgetäuscht wird, sind beiderseitig der deutsch-polnischen Grenze ein bedeutendes Kriminalitätsphänomen.

Die als Folge der Covid-19-Pandemie wachsende soziale Distanzierung führt vor allem bei älteren Menschen zur fortschreitenden Isolierung und hat maßgeblich Auswirkungen auf das Fallaufkommen.

Aufklärung und präventive Maßnahmen, die vor allem von der physischen Begegnung vor Ort leben, sind im Zuge der pandemischen Einschränkungen nur noch bedingt durchführbar. Insofern sind eine zeitgemäße Weiterentwicklung und die Erarbeitung Teineuer und kreativer Formen der Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit erforderlich.

Mit der Absicht, beiderseitig der Grenze existierendes Fachwissen aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Prävention und Kriminalpolizei zu bündeln und gezielt zur Bekämpfung derartiger Straftaten einzusetzen, initiierte das PP Neubrandenburg das Projekt „Enkeltrick“ auf Grundlage eines „Sonder-Call - Bekämpfung der COVID-19-Pandemie und ihrer Folgen in der Euroregion Pomerania“ des Kooperationsprogrammes Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen.

Die Projektumsetzung beinhaltet neben einer professionell gestalteten Werbekampagne (u.a. Plakate, Radiospot) zwei Fachtagungen deutscher und polnischer Polizisten*innen, die Erstellung von Werbematerialien mit Warnhinweisen sowie diverse Veröffentlichungen in Printmedien.

Die Projektrealisierung festigt die bereits bestehenden Kontakte und Kommunikationsstrukturen beider Behörden, insbesondere in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Prävention.