Landeskriminalamt

Mit seinem breiten Aufgabenspektrum und den damit verbundenen Spezialisierungsrichtungen kommt dem Landeskriminalamt bei der polizeilichen Aufgabenbewältigung eine besondere Rolle zu. Kurz gefasst ist diese Behörde zum einen die zentrale Informationssammel- und Auswertestelle und damit Knotenpunkt des kriminalpolizeilichen Informationsaustausches in Mecklenburg-Vorpommern. Zum anderen ist sie für das Bundeskriminalamt die zuständige Landesbehörde im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung.

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Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern

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Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern

Doch was verbirgt sich dahinter?

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Direktor des LKA M-V
Ingolf Mager

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Direktor des LKA M-V
Ingolf Mager

Rund 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier, in einer modernen Sicherheitsbehörde, integriert in bewährte Strukturen der polizeilichen Arbeit des Landes, ihren Beitrag zur Gewährleistung der Inneren Sicherheit.

Die Aufgaben des Landeskriminalamtes sind sehr vielschichtig und komplex.

Untersuchungen durch das Kriminaltechnische Institut, Präventionsarbeit, die Erstellung von Kriminalstatistiken, Polizeilicher Staatsschutz, die Fahndung und die internationale polizeiliche Zusammenarbeit sowie die Bekämpfung von Schwerer und Schwerstkriminalität – das sind einige der Zuständigkeitsbereiche des Landeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern.

Ob international agierende Straftäter, terroristische Vereinigungen, Wirtschaftskriminalität, Organisierte Kriminalität, Rauschgiftkriminalität oder Cybercrime – erfordern Straftaten eine zentrale Bearbeitung, treten Spezialisten des Landeskriminalamtes an, um Kriminellen auf allen Deliktfeldern wirkungsvoll zu begegnen.

Einige Spezialisten der Kriminalitätsbekämpfung kurz vorgestellt:

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Die Spezialeinheiten
sind auf jede Einsatzlage
vorbereitet.

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Die Spezialeinheiten
sind auf jede Einsatzlage
vorbereitet.

Zu den Aufgaben des Spezialeinsatzkommandos des Landeskriminalamtes gehört es u.a., gefährliche Straftäter zu überwältigen und festzunehmen. Notwendig sein kann dies z.B. in Gebäuden und in Fahrzeugen – ob auf Straße oder Schiene, in Flugzeugen oder auch auf Schiffen. Ganz gleich, welche Situation man sich vorzustellen vermag, diese Spezialisten der Polizei müssen auf jede Einsatzlage vorbereitet sein.

Ähnlich verhält es sich beim Mobilen Einsatzkommando. Dieses ist zudem auf technische Maßnahmen sowie verdeckte Überwachungen und Beschattungen spezialisiert.

Unspektakulärer, aber nicht weniger erfolgreich, agieren andere Spezialisten der Einsatz- und Ermittlungsunterstützung. So spüren Zielfahnder im Auftrag von Staatsanwaltschaften und Polizei flüchtige Schwerstkriminelle im In- und Ausland auf.

Cybercrime-Ermittler

Die Kriminalität rund um das Internet kennt inzwischen viele Facetten. Hier hat sich die Bezeichnung Cybercrime etabliert – ein Begriff, der sich auf internationaler Ebene durchgesetzt hat und das Phänomen der Straftaten rund um Computersysteme und Computerdaten umfangreich beschreibt.

Aufgabe der Cybercrime-Ermittler ist es, Straftäter aus der scheinbaren Anonymität des Internets herauszuholen. Das Ziel besteht darin, Straftaten, wie den Tausch und Verkauf von kinderpornografischen Bildern, aber auch Fälle von Kindesmissbrauch, illegalen Handel mit Anabolika, Potenzmitteln und gefälschten Medikamenten sowie politisch motivierte Straftaten von gewaltbereiten Extremisten, zu verfolgen und aufzuklären. Dazu begeben sich die Ermittler auf virtuelle Streife in Tauschbörsen, Blogs, Kommunikationsforen, Videoplattformen und Sozialen Netzwerken.

Den Tätern auf der (unsichtbaren) Spur

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kriminalwissenschaft und –technik liefern mittels modernster Technik  unanfechtbare Beweise.

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kriminalwissenschaft und –technik liefern mittels modernster Technik  unanfechtbare Beweise.

Die Abteilung "Kriminalwissenschaft und -technik" des Landeskriminalamtes ist durch ein äußerst vielfältiges Aufgabenspektrum gekennzeichnet, das sich von der Untersuchung von Werkzeug- und Formspuren, Schusswaffen, Dokumenten und Handschriften über die Daktyloskopie, den Erkennungsdienst, chemische und toxikologische Untersuchungen, physikalische Identifizierungen, Textilfaseruntersuchungen und Spezialfoto- und -videografie bis hin zur Serologie (DNA-Analytik) erstreckt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kriminaltechnischen Labore kommen dem Täter auf die Spur, sei sie auch noch so klein. Dabei vollbringen die Damen und Herren in den weißen Kitteln mit Hilfe modernster Technik so manches Wunder. Sie liefern unanfechtbare Beweise. Schon kleinste Mengen von Textilfasern, Blut, Haaren oder Lacksplittern – mit bloßem Auge kaum zu erkennen – können ausreichen. Tag für Tag bringen die Kriminalisten/innen und Wissenschaftler/innen in akribischer Kleinarbeit diese “stummen Zeugen” einer Tat zum Reden.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik

Bei dieser Statistik, abgekürzt auch als PKS bekannt, handelt es sich um den wohl bekanntesten und einen zugleich sehr wichtigen Bereich in Bezug auf die Auswerte- und Analysetätigkeit der Polizei in Bund und Ländern. In der Polizeilichen Kriminalstatistik werden auf deutschem Territorium begangene Straftaten erfasst, die durch die Polizei bearbeitet worden sind. Diese Erfassung erfolgt jeweils zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens bei Abgabe an die Staatsanwaltschaft, die PKS ist somit eine Ausgangsstatistik. Zugunsten einer wirksamen Kriminalitätsbekämpfung gibt sie ein überschaubares und verzerrungsfreies Bild der Kriminalität ab, die zur Anzeige gebracht worden ist. Neben der strategischen Auswertung und Kriminalitätsanalyse dient die PKS u.a. der Information der Bevölkerung über das Aufkommen, die Entwicklung und die Verteilung der Kriminalität. Als Ausgangsstatistik bildet sie das Ergebnis abgeschlossener Ermittlungsverfahren ab. Mit diesem abschließenden polizeilichen Erkenntnisstand ist die PKS folglich die verlässlichste Statistik, über die die Polizei verfügt.

Präventionsarbeit

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Die Polizeimöwe Klara klärt Kinder und Jugendliche u. a. über das richtige Verhalten im Straßenverkehr auf.

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Die Polizeimöwe Klara klärt Kinder und Jugendliche u. a. über das richtige Verhalten im Straßenverkehr auf.

Wer hat noch nicht von ihnen gehört? – von der seit dem Jahr 2000 durch das Land “fliegenden” Polizeimöwe Klara, Kinderpolizistin und beliebte Sympathiefigur der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, und der Polizeipuppenbühne des Landes. Beide sind wichtige Bestandteile der Kinder- und Jugendprävention. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Arbeitsbereiches im Landeskriminalamt führen landesweite Präventionsprojekte durch und erstellen vielseitige Präventionsmedien. Zu ihren Aufgaben gehört aber auch die Erarbeitung landesweiter Präventionskonzepte im Bereich der Kriminal- und Verkehrsprävention, die Unterstützung der Polizeibehörden des Landes bei Präventionsmaßnahmen sowie die Erstellung sicherheitstechnischer Empfehlungen.

Kontakt

Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Retgendorfer Straße 9
19067 Rampe
Telefon: 03866/64-0
Telefax: 03866/64-9004