Gewalt

Gewalt kann in unterschiedlicher Form (physisch oder psychisch) sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich stattfinden und hat einen großen Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.

Ziele:

  • Verhinderung bzw. Reduktion von strafbaren gewalttätigen Handeln
  • Auf sicherheitsorientiertes Verhalten hinwirken
  • verbessertes Sicherheitsgefühl der Bevölkerung

Die Polizei leistet bereits einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention im Rahmen des konsequenten Einschreitens (zum Beispiel bei häuslicher Gewalt, Kindesmisshandlung und sexuellem Missbrauch) unter Ausnutzung aller rechtlichen Möglichkeiten gegenüber den tatverdächtigen Personen, was durch weitere, zielgerichtete präventivpolizeiliche Maßnahmen unterstützt wird.

Maßnahmen:

  • Information der Bevölkerung durch eine objektive Darstellung der Kriminalitätslage über
    • Erscheinungsformen und
    • Begehungsweisen der Kriminalität,
    • Gefährdungseinschätzungen,
    • Opferrisiken sowie
    • Tatbegünstigendes Verhalten.
  • Empfehlungen zu tatreduzierenden und deeskalierenden Verhaltensweisen,
  • Verdeutlichung von Konsequenzen bei potenziellen Täterinnen und Tätern
  • Verweis auf Opferschutz- und Hilfeeinrichtungen
  • Hinweise – auch zur Förderung der Zivilcourage – wie Gewalttaten verhindert oder beendet werden können und Opfern von Gewalt ohne Eigengefährdung geholfen werden kann

Die Polizei führt keine Verhaltenstrainings durch und zertifiziert diese auch nicht, beteiligt sich aber im Rahmen der Gewaltprävention an unterschiedlichen Projekten, zum Beispiel an Schulen oder Einrichtungen der Jugend- oder Seniorenarbeit, und arbeitet gemeinsam mit anderen Präventionsträgern in regionalen und landesweiten Netzwerken. Soweit es für die gewaltpräventive Arbeit einer psychologischen oder sozialwissenschaftlichen Kompetenz bedarf (zum Beispiel im Bereich der sexualisierten Gewalt), vermittelt die Polizei an entsprechende Institutionen.

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Mobbing ist Gewalt