Sucht
Suchtprävention bezieht sich sowohl auf legale als auch illegale Drogen und zielt auf die Förderung von individuellen Schutzfaktoren ab, die der Ausübung von Risikoverhaltensweisen entgegenwirken.
Für die polizeiliche Prävention ist neben illegalen Betäubungsmitteln auch das Thema Alkohol von besonderer Bedeutung, da insbesondere Gewalttaten oder schwere Verkehrsunfälle häufig unter Alkoholeinfluss geschehen.
Drogenmissbrauch sowie häufig damit einhergehende „Drogenkarrieren“ werden durch ein Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren beeinflusst.
Peer-Groups sowie digitale Medien können einen nicht unerheblichen Einfluss auf das gefährdende Suchtverhalten ausüben.
Ziele:
- delinquentes Verhalten in Form von Erwerb, Besitz oder Konsum illegaler Betäubungsmittel verhindern und daneben
- die Begehung von Straftaten unter dem Einfluss von legalen und illegalen Drogen verhindern bzw. reduzieren.
Vor diesem Hintergrund unterstützt die Polizei Maßnahmen der zuständigen Präventionsträger im Rahmen ihrer Möglichkeiten und eigenen Schwerpunktsetzung, um die Entstehung von Sucht und mögliche Straftaten bzw. Verkehrsunfälle durch Drogeneinfluss zu verhindern. Hierzu informiert sie insbesondere über rechtliche Aspekte und Konsequenzen strafrechtlichen Verhaltens und trägt dazu bei, frühzeitig Entwicklungen der Betäubungskriminalität zu erkennen und ihr entgegen zu wirken.
Zielgruppe:
- junge Menschen sowie deren Sorgeberechtigte und Kontaktpersonen
Hierzu ist eine Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene, insbesondere mit Schulen, Einrichtungen der Suchtvorbeugung, Gesundheits- und Jugendämtern sowie in kriminalpräventiven Gremien und Netzwerken, unerlässlich.






