Verkehrsprävention

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Vorfahrt beachten ist kinderleicht

Fahren.Ankommen.LEBEN!

Fahren.Ankommen.LEBEN!

Im letzten Jahr ereigneten sich in Mecklenburg-Vorpommern 57.477 Verkehrsunfälle, hiervon 5.328 mit Personenschaden. Dabei starben 86 Menschen und weitere 1.377 wurden schwer und 5.634 leicht verletzt. Jeder schwere Verkehrsunfall bedeutet für die Beteiligten körperliches und seelisches Leid.

Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit ist es, die Zahl der Unfälle und die Schwere deren Folgen zu senken. Die Polizei wirkt daran nicht nur durch gezielte Verkehrskontrollen mit, sondern bietet auch spezielle Verkehrspräventionsmaßnahmen an. Diese zielen primär auf die Entwicklung rücksichtsvoller und den Bedingungen angepasster Verhaltensweisen im Straßenverkehr. Schwerpunkte bilden die Verkehrserziehung im frühen Kindesalter, die 16- bis 25-jährigen „Jungen Fahrer“ und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und Senioren.

 

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„Fahren.Ankommen.LEBEN!“

Die Verkehrsunfalllage in Mecklenburg-Vorpommern im ersten Quartal 2018 wies einen negativen Trend im Vergleich zum Vorjahr auf. Mit 24 Unfalltoten waren es 14 Unfalltote mehr als im Vorjahr.

Die Hauptunfallursache war „nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit" mit dem Schwerpunkt auf überörtlichen Landstraßen.  Da jeder Unfalltote ein Toter zu viel ist, entstand im Verkehrsreferat des Ministeriums für Inneres und Europa unter Mitwirkung der Pressesprecher der Polizeibehörden die Idee der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Start war im April 2018 in den Bereichen beider Polizeipräsidien mit der Botschaft „Wir blitzen für IHR LEBEN gern“. Seit dem wird die Kampagne mit monatlich wechselnden Botschaften fortgesetzt.

Diese Kampagne wird die themenorientierten Verkehrskontrollen sowie andere Maßnahmen der Verkehrssicherheitsarbeit der Landepolizei ergänzend begleiten. Mit dieser Kampagne möchten wir die Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerin auf die Hauptunfallursachen aufmerksam machen. So erscheinen jeden Monat, neben dem neutralen Kampagnenplakat, zwei Plakate und Postkarten mit konkreten Botschaften zur Verkehrssicherheit. Durch begleitende und gezielte themenorientierte Verkehrskontrollen in den einzelnen Polizeiinspektionsbereichen sollen die Verkehrsteilnehmer mit diesen Botschaften erreicht und zum umsichtigen Verhalten im Straßenverkehr bewegt werden. Zur effektiven Verbreitung der Botschaften setzen die Polizeipräsidien und Polizeiinspektionen auch vermehrt die sozialen Medien und Printmedien ein, in denen auch die Ergebnisse dargestellt werden.

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Kontakt

Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
Polizeiliche Verkehrsprävention
Retgendorfer Straße 9
19067 Rampe
Telefon: 03866/64-6130