LWSPA M-V: Wasserschutzpolizei sichert Boote im Rahmen der Gefahrenabwehr - witterungsbedingte Einsätze am vergangenen Wochenende

Nr.6373893  | 19.10.2026  | LWSPA M-V  | Landeswasserschutzpolizeiamt M-V

Stralsund und Wismar (ots) -

Am Sonntag, den 18.10.2026, 00:44 Uhr, wurde der WSPI (Wasserschutzpolizeiinspektion) Stralsund gemeldet, dass an einem Boot in der Marina Schwedenschanze eine Leine gebrochen war und die Gefahr bestand, dass das Boot unkontrolliert abtreiben und weitere Sachschäden verursachen würde. Die Beamten der Wasserschutzpolizei konnten nach kurzer Zeit das 10-m-Stahlboot gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Stralsund am Liegeplatz sichern und so eine Gewässerverunreinigung bzw. weitere Schäden verhindern. Der Eigentümer wird derzeit ermittelt. Personen wurden nicht verletzt.

Ebenfalls am Sonntag, den 18.10.2026, gegen 11:00 Uhr, stellten Beamte der Wasserschutzpolizei Wismar nach Mitteilung eines Hinweisgebers in Höhe der Mole Wendorf ein unbesetztes, gestrandetes Segelboot fest. Eigentümer oder Verantwortliche befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort. Das vor Anker liegende 7-Meter-Boot hatte sich augenscheinlich aufgrund der Windverhältnisse gelöst, daraufhin war das Boot auf die Steinpackung der Mole getrieben.

In den Nachmittagsstunden des gleichen Tages meldete eine Spaziergängerin der Wasserschutzpolizei einen gestrandeten Katamaran, ebenfalls in Höhe Wendorf. Auch hier kam die Wasserschutzpolizei zum Einsatz. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurden die Eigentümer der gestrandeten Boote festgestellt bzw. informiert. Die Bergung der Boote obliegt den Eigentümern/Verantwortlichen.

Die Wasserschutzpolizei weist mit Blick auf den Herbst und die zu erwartenden Witterungsverhältnisse darauf hin, dass jeder Bootseigentümer für die Sicherung seines Bootes verantwortlich ist. Wir bitten alle Eigentümer, rechtzeitig vor Unwetterlagen die Sicherung ihrer Boote zu überprüfen und durchzuführen. Dazu gehört gehört auch eine regelmäßige Leinenkontrolle.

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