POL-HRO: Drei schwere Verkehrsunfälle im Bereich Güstrow innerhalb weniger Minuten

Nr.6367741  | 08.10.2026  | PP HRO  | Polizeipräsidium Rostock

Güstrow (ots) -

Innerhalb weniger Minuten kam es im Bereich Güstrow zu drei schweren Verkehrsunfällen bei denen mehrere Fahrzeuginsassen verletzt und mehrere Fahrzeuge im Anschluss nicht mehr fahrbereit waren.
Gegen 14:25 Uhr ereignete sich auf der BAB 19 auf Höhe der Anschlussstelle Güstrow in Fahrtrichtung Rostock ein Verkehrsunfall zwischen einem VW und einer Sattelzugkombination.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zum seitlichen Zusammenstoß beider Fahrzeuge während des Überholvorgangs des 72-jährigen VW-Fahrers.
Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um den leichtverletzten VW-Fahrer vor Ort.
Bei dem Unfall wurde auch der Tank der Sattelzugmaschine beschädigt, so dass nachfolgend Dieselkraftstoff austrat. Kameraden der Feuerwehr konnten die auslaufenden Betriebsstoffe binden.
Beide Fahrzeuge mussten nachfolgend geborgen werden.
Zeitweise erfolgte eine Vollsperrung der BAB 19 zur Durchführung der Maßnahmen an der Unfallstelle.
Ab 17:10 Uhr konnte der Fahrzeugverkehr auf dem Überholfahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Polizeilich beläuft sich der geschätzte Schaden auf 20.000 Euro.

Gegen 14:33 Uhr folgte ein weiterer Unfall auf der Neukruger Straße in Güstrow.
Hier kam es zum Zusammenstoß von insgesamt drei Fahrzeugen, darunter einem Funkwagen des Güstrower Polizeihauptrevieres.
Nach ersten Aussagen der Unfallbeteiligten befuhren die beteiligten Fahrzeuge hintereinander die Neukruger Straße in Richtung Rostocker Straße. Hier musste zunächst die vorausfahrende Skoda-Fahrerin verkehrsbedingt halten.
Der nachfolgende 59-jährige Fahrer eines Smart musste ebenfalls stark abbremsen.
Das Polizeifahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden und fuhr auf den Smart auf und schob diesen auf den davorstehenden Skoda.
Der Smart-Fahrer sowie die 50-jährige Fahrerin des Skoda erlitten leichte Verletzungen und wurden von Rettungswagenbesatzungen ins Güstrower Klinikum gebracht.
Nachfolgend waren alle drei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden.
Polizeilich beläuft sich der Unfallschaden auf geschätzte 35.000 Euro.
Die Maßnahmen an der Unfallstelle waren gegen 17:45 Uhr beendet.

Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich gegen 15:05 Uhr auf der B 103 zwischen Güstrow und Klueß.
Hier kam es zu einem Auffahrunfall in dessen Folge zwei Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren und geborgen werden mussten.
Ein Audi, ein Suzuki und ein Opel fuhren hintereinander in der Reihenfolge auf der B103 in Fahrtrichtung Klueß. Auf dieser Strecke kam von vorne ein Streifenwagen der Polizei mit Sonder- und Wegerechten entgegen. Aufgrund dessen bremste der Audi und fuhr an den Straßenrand. Ebenso bremste und fuhr der Suzuki rechtsseitig an den Straßenrand. Der Opel kam es trotz Gefahrenbremsung nicht rechtzeitig zum Stehen und schob den Suzuki auf den Audi.
Zur Durchführung der Maßnahmen an der Unfallstelle musste die B 103 bis ca. 17:00 Uhr voll gesperrt werden.
Zur medizinischen Versorgung der Verletzten kamen insgesamt drei Rettungswagenbesatzungen zum Einsatz.
Zwei leichtverletzte Fahrzeuginsassen im Opel im Alter von 78 und 84 Jahren sowie die 83-jährige Beifahrerin im Suzuki wurden anschließend ins Klinikum Güstrow gebracht.
Im Anschluss mussten die nicht mehr fahrbereiten Opel und Suzuki geborgen und die Fahrbahn von einer Spezialfirma gereinigt werden.
Polizeilich wird der Unfallschaden auf 30.000 Euro geschätzt.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

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