POL-NB: Fahrlässige Körperverletzung: Jugendliche versprüht versehentlich Pfefferspray in Regionalbus
Penzlin (ots) -
In einem Regionalbus auf der Strecke zwischen Neubrandenburg und Röbel musste der Bus heute gegen 16:00 Uhr einen ungeplanten, längeren Stopp in Penzlin einlegen. Eine 17-jährige Deutsche hatte in dem voll besetzten Bus im hinteren Teil Pfefferspray versprüht, sodass etwa zehn Fahrgäste, darunter auch Schulkinder, Symptome wie Halskratzen und Husten erlitten und damit als leicht verletzt eingestuft wurden. Der Busfahrer wurde informiert, hielt dann außerplanmäßig in der Warener Chaussee in Penzlin und rief die Polizei.
Die Einsatzkräfte erfassten alle Personalien der Fahrgäste und nahmen eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die 17-Jährige auf. Nach eigenen Angaben vor Ort habe sie das Pfefferspray aus Versehen im Bus versprüht. Sie wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Das Pfefferspray wurde sichergestellt.
Einige Fahrgäste konnten nach den Maßnahmen der Polizei mit dem nächsten regulären Regionalbus weiterfahren, der planmäßig durch Penzlin kam. Ein weiterer kleiner Teil der Fahrgäste konnte die Fahrt nach Ende der Einsatzmaßnahmen im betroffenen, inzwischen gelüfteten Bus fortsetzen. Diese Passagiere kamen mit knapp 90 Minuten Verspätung an ihren eigentlichen Zielen an. Keiner der Fahrgäste benötigte eine medizinische Versorgung.
Im Auftrag
Sebastian Meinhardt
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Dezernat 1, Einsatzleitstelle
Polizeiführer vom Dienst
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/ Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
http://www.polizei.mvnet.de
Rückfragen innerhalb der Bürozeiten:
Bitte richten Sie Ihre Nachfragen innerhalb der Bürozeiten an die
jeweils regional und thematisch zuständige Pressestelle
(Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg sowie
Polizeipräsidium Neubrandenburg).
Original-Content von: Polizeipräsidium Neubrandenburg, übermittelt durch news aktuell




