POL-HRO: Polizei ermittelt nach zwei Körperverletzungsdelikten in der Schweriner Innenstadt
Schwerin (ots) -
Am Freitagabend kam es innerhalb weniger Minuten zu zwei körperlichen Auseinandersetzungen in der Schweriner Innenstadt. In beiden Fällen hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 21:05 Uhr wurden die Beamten zu einer Auseinandersetzung in der Mecklenburgstraße gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 29-jähriger Mann dort aus einer Personengruppe heraus von zwei bislang unbekannten Männern angegriffen worden sein. Als weitere Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden, flüchteten die beiden Tatverdächtigen gemeinsam mit ihren Begleitern. Die beiden Männer sollen etwa 20 Jahre alt und dunkel gekleidet gewesen sein. Der 29-jährige russische Staatsangehörige blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und bittet Zeugen, die Angaben zu den Tatverdächtigen machen können, sich unter der Telefonnummer 0385 5180-2224 zu melden.
Nur rund zehn Minuten später stellten Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Schwerin über die Bildüberwachung des Marienplatzes eine weitere körperliche Auseinandersetzung fest. Unverzüglich eingesetzte Polizeikräfte konnten vor Ort zunächst lediglich Zeugen antreffen. Die unmittelbar Beteiligten hatten den Bereich bereits verlassen. Mithilfe der vorhandenen Videoaufzeichnungen konnte der Ablauf der Auseinandersetzung nachvollzogen und Bildmaterial von den Beteiligten gesichert werden.
Am folgenden Nachmittag stellten Polizeibeamte im Rahmen einer Präsenzstreife auf dem Marienplatz sowohl einen Zeugen als auch einen Tatverdächtigen des Vorfalls vom Vorabend fest. Bei der Kontrolle identifizierten die Beamten den Tatverdächtigen als einen 16-jährigen deutschen Jugendlichen aus dem Schweriner Umland.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Auseinandersetzung nach bisherigen Erkenntnissen ein bereits bestehender persönlicher Konflikt zwischen dem Jugendlichen und dem Geschädigten vorausgegangen war. Die Polizei geht daher derzeit von einer sogenannten Beziehungstat aus. Die Ermittlungen, insbesondere zur Identität des Geschädigten und zum konkreten Tatgeschehen, dauern an.
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