POL-HRO: Gefälschte Euro-Scheine in Hagenow und Parchim festgestellt
Hagenow / Parchim (ots) -
Am Samstag hat die Polizei in Hagenow und Parchim vier Strafanzeigen wegen des Verdachts des Inverkehrbringens von Falschgeld aufgenommen. In drei Fällen bezahlten bislang unbekannte beziehungsweise teilweise noch unbekannte Täter in Supermärkten und an einer Tankstelle mit gefälschten Euro-Banknoten.
In einem weiteren Fall fanden Anwohner in der Langen Straße in Hagenow offensichtlich gefälschte Euro-Scheine und übergaben diese der Polizei. Insgesamt stellte die Polizei mehrere 5-, 20- und 100-Euro-Banknoten sicher. Bei den meisten Scheinen fehlten sämtliche Sicherheitsmerkmale. Teilweise war zudem die Aufschrift "Copy" auf den Banknoten zu erkennen.
Hinweise auf den oder die Täter liegen derzeit nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass festgestelltes Falschgeld keinesfalls an andere Personen weitergegeben werden darf. Stattdessen ist es unverzüglich der Polizei zu übergeben. Das Inverkehrbringen von Falschgeld ist strafbar.
Bürgerinnen und Bürger können Banknoten eigenständig mithilfe des sogenannten Euro-Banknoten-Schnelltests überprüfen:
Fühlen: Echte Euro-Banknoten bestehen aus speziellem Papier mit einer festen, griffigen Struktur. Sie fühlen sich weder glatt noch wachsartig an. Zudem verfügen die Banknoten auf der Vorderseite über fühlbare Elemente, beispielsweise das erhabene Druckbild und Schraffuren am Rand.
Sehen: Hält man die Banknote gegen das Licht, werden unter anderem das Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden sichtbar. Je nach Banknotenserien sind weitere Sicherheitsmerkmale wie das Porträtfenster erkennbar.
Kippen: Durch eine Kippbewegung aus dem Handgelenk verändern bestimmte Sicherheitsmerkmale ihre Erscheinung. Bei den 50- bis 500-Euro-Banknoten der ersten Serie verändert sich beispielsweise auf der Rückseite die Farbe der Wertzahl rechts unten.
Weiterführende Informationen zur Erkennung von Falschgeld sind auf den Seiten der polizeilichen Beratung unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld/ abrufbar.
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