POL-NB: Betrüger am Telefon im Großraum Stralsund aktiv

Nr.6350498  | 11.09.2026  | PP NB  | Polizeipräsidium Neubrandenburg

Stralsund (ots) -

Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass wieder vor Betrügern, welche telefonischen Kontakt insbesondere zu älteren Personen aufnehmen, um so an ihr Geld zu gelangen.

Der Polizei Stralsund sind heute bereits mehrere Fälle gemeldet worden, in denen Betrüger versuchten, an Geld der Angerufenen zu kommen. Die gängigste Masche war der Versuch, dass ein Angehöriger in einen schlimmen Unfall verwickelt sei, nun im Gefängnis sitze und freigekauft werden könne - das sind so genannte Schockanrufe. Aber auch Enkeltrick-Anrufe waren vereinzelt dabei.

Achtung bei Schockanrufen: In Deutschland gibt es keine Kautionen, mit der Menschen aus dem Gewahrsam oder von der Anklagebank ausgelöst werden können!

Bisher gab es heute keinen geglückten Fall. Die Polizei hofft, dass die Betrüger weiterhin keinen Erfolg haben werden und rät zur Vorsicht und Prävention:

- Skeptisch bleiben, wenn per Telefon oder per WhatsApp Geld
gefordert wird. Noch dazu, wenn Kontaktdaten und Kontodaten
nicht zu den eigentlichen Angehörigen gehören.
- Die echten Angehörigen selbst anrufen (auch selbst Telefonnummer
wählen!) und fragen, ob diejenigen wirklich in Not sind und Geld
brauchen.
- Bedenken: Es gibt keine Kaution / kein Freikaufen in
Deutschland. Im Zweifel: Echtes Polizeirevier anrufen.
- Bei weiteren Zweifeln: Mit dem eigenen Telefon die Polizei
anrufen unter 110.

Bitte sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern oder auch älteren Nachbarn regelmäßig über Betrugsmaschen.

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