POL-HRO: Jugendliche in Wismar mit täuschend echter Pistole unterwegs

Die festgestellte Wasserpistole sieht der Glock 18 täuschend echt. Sogar die angebrachten Bezeichnungen auf der Waffe entsprechen denen der echten Schusswaffe. Ein optischer Unterschied ist kaum ersichtlich. Details anzeigen
Die festgestellte Wasserpistole sieht der Glock 18 täuschend echt. Sogar die angebrachten Bezeichnungen auf der Waffe entsprechen denen der echten Schusswaffe. Ein optischer Unterschied ist kaum ersichtlich.
Die festgestellte Wasserpistole sieht der Glock 18 täuschend echt. Sogar die angebrachten Bezeichnungen auf der Waffe entsprechen denen der echten Schusswaffe. Ein optischer Unterschied ist kaum ersichtlich.
Die festgestellte Wasserpistole sieht der Glock 18 täuschend echt. Sogar die angebrachten Bezeichnungen auf der Waffe entsprechen denen der echten Schusswaffe. Ein optischer Unterschied ist kaum ersichtlich.
Nr.6301609  | 25.06.2026  | PP HRO  | Polizeipräsidium Rostock

Wismar (ots) -

Um 22:10 Uhr erhielt die Polizei am Mittwochabend einen Hinweis, dass zwei Jugendliche in Wismar mit einer augenscheinlich echten Pistole unterwegs sind.
Dabei waren sie vom Schweriner Tor über die Dankwartstraße in Richtung Marktplatz unterwegs.
Mehrere Funkwagen der Wismarer Polizei eilten zum Ereignisort und konnten die beiden Jugendlichen an der Stirnseite des Rathauses in Richtung Altwismarstr. antreffen. Dabei hatte ein Jugendlicher einen Gegenstand in der Hand, welcher wie eine echte Schusswaffe/Pistole aussah.
Unter Berücksichtigung der Eigensicherung wurden die Jugendlichen zu Boden dirigiert und gefesselt.
Bei der Durchsuchung stellte sich heraus, dass es sich bei der echtaussehenden Pistole tatsächlich "nur" um eine Wasserpistole handelte. Im Anschluss wurde die Fesselung beendet. Bei der festgestellten Pistole handelt es sich um einen nahezu identischen Nachbau einer Pistole Glock 18.
Gegen den 15-jährigen deutschen Jugendlichen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Führens einer Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit eingeleitet. Der 16-jährige begleitende Jugendliche wurde belehrt.
Beide wurden im Anschluss an die Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Pistole wurde sichergestellt.

Durch das umsichtige Verhalten der Polizeikräfte kam es zu keinen schweren Folgen. Derartige Sachverhalte bedeuten hohe Stresssituationen für alle Beteiligten.
Nicht nur das Führen solcher Waffen in der Öffentlichkeit sollte kritisch hinterfragt werden, sondern bereits die Anschaffung derartiger Gegenstände.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

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