POL-NB: Warnung vor falschen Polizeibeamten - Häufung betrügerischer Anrufe im Bereich Stralsund, Grimmen und Barth
Stralsund (ots) -
Am Montag und Dienstag (18. Und 19. Mai 2026) kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptreviers Stralsund sowie der Polizeireviere Grimmen und Barth zu einer Häufung von Strafanzeigen im Zusammenhang mit betrügerischen Anrufen durch vermeintliche Polizeibeamte.
Mehrere Bürgerinnen und Bürger meldeten, telefonisch von angeblichen Polizeibeamten kontaktiert worden zu sein. In den Gesprächen behaupteten die Anrufer, dass sich kriminelle Banden in der Nähe der Wohnhäuser aufhalten oder es in der Umgebung bereits zu Einbrüchen und Diebstählen gekommen sei. Im weiteren Verlauf wurden die Angerufenen gezielt nach Bargeld, Schmuck, Wertgegenständen oder sonstigen Vermögenswerten im Haushalt befragt.
Nach aktuellem Stand kam es glücklicherweise in keinem der bekannt gewordenen Fälle zu einer Übergabe von Geld oder Wertgegenständen.
Dennoch zeigt sich, dass Betrüger weiterhin versuchen, Menschen mit Angst, Verunsicherung und Zeitdruck zu manipulieren.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Präventionshinweise:
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Polizeibeamte
ausgeben und nach Geld, Schmuck oder Wertgegenständen fragen.
- Die Polizei fordert Sie niemals telefonisch zur Herausgabe oder
Sicherstellung von Bargeld und Wertsachen auf.
- Geben Sie grundsätzlich keine Auskünfte über persönliche
Vermögensverhältnisse oder vorhandene Wertgegenstände.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und beenden Sie im
Zweifel sofort das Gespräch.
- Sprechen Sie bei Unsicherheiten mit Angehörigen, Nachbarn oder
Vertrauenspersonen.
- Informieren Sie bei verdächtigen Anrufen umgehend die Polizei
über den Notruf 110 oder Ihre zuständige Polizeidienststelle.
Die Polizei bittet alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Wachsamkeit. Diese Betrugsmasche kann grundsätzlich jede Altersgruppe treffen. Daher wird dazu aufgerufen, im persönlichen Umfeld über solche Anrufe zu sprechen und auf verdächtige Kontaktaufnahmen sensibel zu reagieren.
Wer ähnliche Anrufe erhalten hat oder Hinweise zu verdächtigen Sachverhalten geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
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