POL-NB: Übersicht Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (ots) -
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden im Jahr 2025 insgesamt
15.122 Straftaten registriert - ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent. Die Aufklärungsquote ist dabei im Vergleich zu 2024 um 1,5 Prozent auf 63,7 Prozent gestiegen. Die Anzahl der erfassten Tatverdächtigen ist leicht rückläufig in 2025: 6721 erfasste Tatverdächtige waren es in 2025, 2024 waren es 6801. Die nichtdeutschen Tatverdächtigen haben im Vergleich zu 2024 leicht zugenommen: In 2025 waren 1191 Tatverdächtige nichtdeutsch, im Jahr zuvor waren es 1136.
Im Deliktsbereich der Straftaten gegen das Leben wurden im Jahr 2025 insgesamt zehn Fälle erfasst - drei weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote lag gleichbleibend bei 100 Prozent.
Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden im Jahr 2025 insgesamt 462 Fälle erfasst und somit deutlich mehr als 2024 (297). Das ist ein Anstieg von rund 56 Prozent. Die Aufklärungsquote ist um 2,2 Prozent leicht auf 92,4 Prozent zurückgegangen. Ein besonders signifikanter Anstieg ist im Bereich des Besitzes, Erwerbs, Verbreitung bzw. Herstellung von Kinderpornografie zu verzeichnen, wo die Anzahl der erfassten Fälle bei 223 lag und somit um rund 138 Prozent im Vergleich zum Vorjahr anstieg. Ebenso gab es im Bereich der Straftaten gemäß §§177 und 178 einen Anstieg um rund 143 Prozent bei den erfassten Fällen zu Vergewaltigung und sexueller Nötigung (2025: 17, 2024: 7).
Bei den Straftaten gegen die persönliche Freiheit kann hervorgehoben werden, dass in 2025 deutlich weniger Fälle von Stalking angezeigt wurden als im Jahr 2024 - in 2025 waren es 81, in 2024 noch 103 erfasste Fälle. Die Zahl der Fälle von Körperverletzungen ist in 2025 um 64 Fälle leicht auf insgesamt 1695 Fälle angestiegen.
Im Deliktsbereich der Diebstahlsdelikte wurden im Jahr 2025 insgesamt 4140 Fälle erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 4453 Fällen ist hier ein Rückgang um sieben Prozent zu verzeichnen. Den größten Anteil innerhalb dieses Deliktsbereichs stellt der Ladendiebstahl dar. Hier wurden im Jahr 2025 insgesamt 971 Fälle registriert; jedoch 62 Fälle weniger als im Vorjahr. Ebenso gibt es einen Rückgang bei den Diebstählen von Kraftwagen: 2025 waren es 23 Fälle und somit 41 Prozent weniger als 2024.
Bei den Gewaltdelikten gegen Einsatzkräfte (Bereich Widerstand und tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen) gab es 2025 einen Anstieg um 16 Prozent auf 183 Fälle.
Im Bereich der Wohnungseinbrüche lag die Zahl in 2025 bei 67 Fällen (2024: 69). Ebenso gesunken ist die Zahl der erfassten Fälle von Taschendiebstählen. Hier gab es 2025 insgesamt 87 Fälle, im Jahr 2024 waren es noch 119.
Durch die stetige Information und Präventionsarbeit der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeiinspektion Neubrandenburg zum Thema Einbruchsschutz - sowohl bevor etwas überhaupt passiert ist als auch im Nachgang für Einbruchsopfer - gibt es eine umfassende Unterstützung durch die Polizei im Landkreis zu dem Deliktsbereich.
Termine für eine unverbindliche Beratung können wochentags unter der Telefonnummer 0395 / 55825134 vereinbart werden.
Im Bereich der Betrugsdelikte wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.181 Fälle erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 1.244 Fällen ist dies ein Rückgang um knapp fünf Prozent.
Die gesamte Übersicht der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2025 für alle Landkreise ist im Internet unter anderem auf www.regierung-mv.de veröffentlicht und zugänglich.
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