POL-NB: Neue Verkehrskontrollen im Februar: Polizei setzt Schwerpunkt auf sicheres Überholen und gewerblichen Verkehr
Neubrandenburg/Rostock (ots) -
Die Polizei Mecklenburg-Vorpommern setzt ihre landesweite Verkehrssicherheitskampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN" fort. Ab heute stehen dabei zwei besonders unfallträchtige Themen im Fokus: riskantes Überholen sowie der gewerbliche Güter- und Personenverkehr.
Fehler beim Überholen zählen weiterhin zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle im Land. Im vergangenen Jahr wurden landesweit 1127 Unfälle auf fehlerhaftes Überholen zurückgeführt (558 im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock, 569 im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg). Neun Menschen verloren dabei ihr Leben, 66 Personen wurden schwer und 189 leicht verletzt.
So kam es zum Beispiel Ende Januar 2025 zwischen Neu Kaliß und Malliß zu einem tödlichen Verkehrsunfall, bei dem eine 62 Jahre alte Fahrzeugführerin trotz Verbots einen anderen PKW auf der B 191 überholte. Dabei stieß die Frau frontal mit einer entgegenkommenden Sattelzugmaschine zusammen und verstarb noch am Unfallort.
Auf der B 96 ereignete sich im Mai 2025 ein folgenschwerer Unfall. Zwischen Neustrelitz und dem Abzweig Godendorf setzte eine 33-jährige Fahrzeugführerin zu einem Überholvorgang kurz vor einer Bergkuppe an. Ihr Auto stieß in der Folge mit einem weiteren Fahrzeug zusammen. Drei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt, ein Säugling verstarb noch am Unfallort.
Ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahmen liegt auf dem gewerblichen Straßenverkehr. Die Polizei kontrolliert hier insbesondere die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, die ordnungsgemäße Beladung von Fahrzeugen sowie das Sonntagsfahrverbot.
Die acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg führen den gesamten Monat Februar über verstärkte stationäre und mobile Kontrollen durch. Der offizielle Auftakt der Schwerpunktaktionen findet im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Güstrow statt.
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