POL-HRO: Zahlreiche Glätteunfälle in 24 Stunden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock - auch in den kommenden Stunden besteht Glättegefahr
Rostock (ots) -
Schneefall und Glätte haben in der Zeit vom 02.01.2026 05:15 Uhr bis
03.01.2026 05:15 Uhr (24h) auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich
des Polizeipräsidiums Rostock zu insgesamt 57 Glätteunfällen geführt.
Dabei kamen nach derzeitigem Stand acht Fahrzeuginsassen zu Schaden.
Glücklicherweise blieb es bei leichten Verletzungen.
In diesem Zusammenhang waren jedoch 23 Fahrzeuge nach den Unfällen
nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden.
Auf den Autobahnen 14 (3), 19 (2), 20 (1) und 24 (3) ereigneten sich
insgesamt neun Glätteunfälle.
Gegen 13:40 Uhr rutschte auf der BAB 14 hinter der Anschlussstelle
Schwerin-Ost ein Sattelauflieger in die Bankette. Dabei entstand zwar
nur ein geringer Schaden an der Fahrzeugkombination von geschätzten
2.000 Euro, jedoch musste zur Bergung des Sattelaufliegers die BAB 14
in Fahrtrichtung Dresden voll gesperrt werden.
Nachdem die Bergung gegen 19:30 Uhr abgeschlossen war musste die
Fahrbahn jedoch weiterhin voll gesperrt bleiben.
Durch die zwischenzeitlichen Schneefälle und Temperaturen unter dem
Gefrierpunkt hatte sich eine Eisschicht auf der gesamten Fahrbahn bis
zur Anschlussstelle Schwerin-Nord gebildet. Hierfür war es
erforderlich, dass der Winterdienst mehrfach die Strecke befahren
musste, um die Fahrbahn wieder eisfrei zu bekommen.
Gegen 06:00 Uhr soll heute die Vollsperrung aufgehoben werden können.
Am frühen Samstagmorgen ereigneten sich zwei weitere Glätteunfälle
auf der BAB 19.
Gegen 02:30 Uhr rutschte ein Sattelzug auf Höhe der Anschlussstelle
Linstow in Fahrtrichtung Rostock in die Außenschutzplanke. Dabei kam
es zu einem Sachschaden von etwa 23.000 Euro.
Nur acht Minuten später krachte ein BMW zwischen den Anschlussstellen
Güstrow und Krakow am See in Richtung Berlin zunächst in die
Mittelschutzplanke und nachfolgend in die Außenschutzplanke. Bei
diesem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 50.000
Euro.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Fahrbahnen der BAB 19 mit einer
geschlossenen Schneedecke bedeckt.
Die gesamten Unfallschäden werden polizeilich auf über 400.000 Euro
geschätzt.
Auch in den kommenden Stunden und Tagen wird es immer wieder durch
Schneefälle und Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes zu glatten
Straßen kommen.
Bereiten sie ihre Autofahrt vor und beobachten sie den Wetterbericht.
Planen sie ausreichend Zeit für ihre Fahrten ein und sollten die
Witterungsverhältnisse entsprechend schlechte Bedingungen
verursachen, verzichten sie auf unnötige Fahrten.
Fahren sie besonders vorausschauend. Halten sie einen wesentlich
höheren Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug im Vergleich
zu normalen Wetterbedingungen.
Achten sie darauf, wenn sie von höherrangingen Straßen auf
niederrangige Straßen fahren, dass hier die Straßenverhältnisse stark
abweichen können.
André Falke
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeiführer vom Dienst
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