POL-NB: Brandursache des Brandes des ehemaligen Gutshauses in Rockow

Nr.4456608  | 02.12.2019  | PP NB  | Polizeipräsidium Neubrandenburg

Waren (ots) - Wie bereits berichtet wurde (Pressemitteilung vom 01.12.2019 05:00
Uhr), ist es am 01.12.2019 gegen 01:30 Uhr zu dem Brand des ehemaligen
Gutshauses in Rockow gekommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ist der
Brandursachenermittler zum Einsatz gekommen. Im Ergebnis der Untersuchung kann
gesagt werden, dass der benutzte Nachtspeicherofen ursächlich für den
Brandausbruch gewesen ist. Vorsätzliche Brandstiftung kann nach derzeitigen
Erkenntnissen ausgeschlossen werden.

Derzeit sind alle Wohnungen in dem Gutshaus unbewohnbar. Teile des Objektes sind
sogar einsturzgefährdet. Der Schaden wird auf mindestens 600.000 Euro geschätzt.

Erstmeldung:

Am 01.12.2019, gegen 01:30 Uhr, kam es in Rockow zum Brand des ehemaligen
Gutshauses. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei brannte das Gebäude bereits
in voller Ausdehnung. Die Löscharbeiten dauern gegenwärtig an. Im Brandobjekt
gibt es fünf Wohneinheiten, von denen derzeit nur eine ständig bewohnt ist. Die
beiden Mieter dieser Wohnung, ein 60-Jähriger und seine 56-jährige Ehefrau,
konnten sich nach Brandentdeckung unverletzt ins Freie retten und verständigten
die Feuerwehr. Zur Brandbekämpfung wurden 70 Kameraden der Freiwilligen
Feuerwehren Kraase, Waren, Möllenhagen, Lehsten, Penzlin und Marihn eingesetzt.
Ein RTW war ebenfalls vor Ort. Da das Feuer auf zwei am Brandobjekt angrenzende
Wohnhäuser überzugreifen drohte, wurden aus diesen vorsorglich fünf Bewohner
zeitweilig evakuiert. Durch die Löscharbeiten konnte jedoch ein Übergreifen der
Flammen verhindert werden und die Bewohner kehrten anschließend in ihre
Wohnungen zurück. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die
Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine genaue Untersuchung des
Brandortes ist jedoch erst nach Abschluss der Löscharbeiten möglich. Die beiden
Mieter des Gutshauses wurden vorübergehend in einer Ersatzwohnung im Ort
untergebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 600.000 Euro
geschätzt.

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