Innenminister Lorenz Caffier dankt THW-Angehörigen für Hilfe und Engagement

Nr.223  | 22.11.2019  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Innenminister Lorenz Caffier hat die heutige Führungskräftetagung des Landesverbandes Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in Boltenhagen dafür genutzt, sich bei den ehren- und hauptamtlichen THW-Angehörigen für ihre wertvolle Arbeit und ihr unschätzbares Engagement zu bedanken.

„Über viele Jahre hinweg konnte ich mich als Landesinnenminister immer fest auf die Helferinnen und Helfer des THW verlassen, wenn sie gebraucht wurden, um die Bevölkerung zu schützen oder denen zu helfen, die helfen. Uns allen gut in Erinnerung ist die hervorragende Unterstützung des THW beim Waldbrand in Lübtheen. Mit Sachverstand, Manpower und Material sind Sie uns zur Seite gesprungen und haben mit dem mobilen Bereitstellungsraum dafür gesorgt, dass sich um die vielen tausend Einsatzkräfte optimal gekümmert wurde. Das hat wieder einmal gezeigt, wie professionell das THW arbeitet und ich bin wirklich froh, dass wir Sie hatten und auch in Zukunft haben werden“, sagte der Minister.

Er erinnerte auch an die landesweite Krisenmanagementübung „ARCHE 2018“ im September letzten Jahres. Das Szenario der Stabsrahmenübung war eine drohende Sturmflut in Schleswig Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Auf Aufforderung der Behörden machten sich die Menschen auf den Weg und etwa 35.000 mussten adhoc in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen, untergebracht und versorgt werden. „Für unser Land war das wirklich eine sehr erfolgreiche Übung, die einwandfrei über die Bühne gegangen ist. Wir nutzen solche Übungen, um das strukturierte Zusammenspiel aller wichtigen handelnden Akteure im Katastrophenschutz zu testen und zu optimieren. Entscheidend ist es, im Schadensfall schnell helfen und zielgerichtet reagieren zu können“, so Minister Caffier.

„Natürlich hat eine gute Zusammenarbeit immer auch was mit guten Köpfen zu tun. Mit dem Landesbeauftragten Dierk Hansen arbeiten wir hervorragend zusammen. Und gerade auch die schnelle und unkomplizierte Hilfe durch die von Herrn Albrecht Broemme geführte Bundesanstalt beim Waldbrand in Lübtheen wird hier im Land sicher niemand vergessen. Aber dafür ist er als langjähriger Feuerwehrmann ja bekannt: es wird gehandelt und nicht lange gefackelt. Unvergessen auch, wie stark das THW sich engagiert hat, als 2015 innerhalb weniger Wochen hunderttausende Flüchtlinge zu uns ins Land kamen. Ich war damals wirklich froh, das THW immer an meiner Seite zu wissen“, sagte der Minister. „Herr Broemme zeigt in allem was er tut, dass ihm die Menschen wichtig sind. Deshalb erfährt er auch so viel Respekt und Wertschätzung, ganz gleich ob von Haupt- oder Ehrenamtlern. Ich möchte mich deshalb auch persönlich bei Herrn Broemme bedanken und ihm für den baldigen Ruhestand alles Gute und beste Gesundheit wünschen.“