POL-HWI: Alkohol im Straßenverkehr

Nr.4323635  | 15.07.2019  | PP HRO  | Polizeipräsidium Rostock

Wismar (ots) - Am 14. Juli, 12:40 Uhr, fiel einer
Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Wismar ein Pkw im
Stadtgebiet auf. Die Beamten entschlossen sich den augenscheinlich
unsicheren Fahrer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Um ihn an
eine dafür geeignete Stelle zu lotsen, schalteten sie das
´Folgen-Signal´ an. Der 69-Fahrer missachtete die Aufforderung und
blieb einfach stehen. Im Verlauf der folgenden Kontrolle maßen die
Beamten bei ihm einen Atemalkohol in Höhe von 1,91 Promille. Sie
ordneten eine Blutprobenentnahme an, beschlagnahmten seinen
Führerschein und nahmen eine Anzeige auf.

Am selben Tag, ca. fünf Stunden später, wurde das
Polizeihauptrevier über einen in der Breiten Straße in Wismar
gestürzten Radfahrer informiert. Vor Ort eingetroffen, fanden die
Beamten einen 57-jährigen augenscheinlich leicht verletzten Mann auf
dem Bürgersteig sitzend vor. Nach eigenen Angaben hatte der Radler
nach dem Besuch bei einem Freund mit seinem Rad nach Hause fahren
wollen. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab einem Atemalkoholwert in
Höhe von über 3 Promille. Ein herbeigerufener RTW brachte den Mann in
ein Krankenhaus. Dort folgte eine Blutprobenentnahme, die die
Polizisten angeordnet hatten. Den 57-Jährigen erwartet nun ein
Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Nachdem ein Hinweisgeber am 12. Juli, gg. 23:35 Uhr, laut
quietschende Reifen, gefolgt von einem lauten Knall im Lehnsruher Weg
in Wismar wahrgenommen hatte, informierte er die Polizei. Vor Ort
stellten die Beamten eine ca. 45 m lange Bremsspur fest, die in einem
Zaun endete. Das verursachende Fahrzeug war jedoch nicht mehr am
Unfallort und hatte seine Fahrt offenkundig fortgesetzt. Die dabei
hinterlassenen Spuren führte die Polizei nach ca. 500 Metern zu dem
beschädigten Pkw und seiner 35-jährigen Fahrerin. Die Frau wies einen
Atemalkoholwert von 1,4 Promille auf. Sie selbst war augenscheinlich
unverletzt und wurde einer Blutprobenentnahme zugeführt. Ob neben
Alkohol auch Betäubungsmittel eine Rolle spielten, wird im Rahmen des
eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen Straßenverkehrsgefährdung,
geprüft. Der Gesamtschaden wird auf ca. 3.000 EUR geschätzt.




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