POL-HWI: Trunkenheit im Straßenverkehr - Wochenendbilanz

Nr.4246366  | 15.04.2019  | PP HRO  | Polizeipräsidium Rostock

Wismar (ots) - Weil ein Kleintransporter zur Personenbeförderung
am Nachmittag des 12. April Schlangenlinien fuhr, dabei von der
Westtangente in Wismar abkam und einen Leitpfosten beschädigte,
informierte ein Hinweisgeber die Polizei. Der Fahrer, so der
Mitteilende, wäre danach weitergefahren und habe sich nicht um den
Unfall gekümmert. Die sich unmittelbar anschließenden Ermittlungen
des Polizeihauptreviers Wismar führten ca. 40 Minuten später zu einem
62-jährigen Tatverdächtigen. Bei dem Mann, der zuvor offenbar eine
Schülerin transportierte, stellten die Beamten einen Atemalkoholwert
von 0,99 Promille fest. Sie ordneten eine Blutprobenentnahme an und
beschlagnahmten seinen Führerschein. Den 62-Jährigen erwartet nun ein
Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und unerlaubten
Entfernens vom Unfallort.

Das Autobahn- und verkehrspolizeirevier Metelsdorf stellte am
Morgen des 12. April einen Autofahrer im Rahmen einer
Verkehrskontrolle mit einem Atemalkohol von 0,64 Promille fest. Die
Beamten nahmen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen
die 0,5 Promillegrenze auf.

Am 13. April, 01.55 Uhr, wurde die Polizei aus Grevesmühlen zu
einem Verkehrsunfall auf der B 104 nahe Schönberg gerufen. Dort war
eine 23-jährige Frau, die nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und
einen Atemalkohol von 1,16 Promille aufwies, gegen eine Schutzplanke
gefahren. Sie selbst und ihr Beifahrer zogen sie infolge der
Kollision leichte Verletzungen zu. Der Sachschaden betrug ca. 4.000
EUR. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Es folgte die
Einleitung eines Strafverfahrens und eine Blutprobenentnahme.

Um 03:00 Uhr am 14. April stellte eine Streifenwagenbesatzung des
Polizeihauptreviers Wismar eine Radfahrerin fest, die sich in
unsicherer Art und Weise mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg der
Lübschen Straße fortbewegte. Die Weisung der Beamten anzuhalten,
ignorierte die Frau zunächst und setzte ihren Weg einfach fort. Erst
als sich ihr der Streifenwagen in den Weg stellte, hielt die
21-Jährige an. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige wegen Trunkenheit
im Verkehr gegen die Frau, die mit einem Atemalkohol von 1,79
Promille unterwegs war, auf und ordneten eine Blutprobenentnahme an.

Nur etwa eine halbe Stunde später (gg. 03:30 Uhr) kam ein Pkw, der
die K 2 von Hof Lockwisch in Richtung Wahrsow befuhr, in einer
Linkskurve von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum. Als die
Polizisten aus Grevesmühlen den Unfallort aufsuchten, fanden sie den
tatverdächtigen Fahrer in seinem Auto schlafend vor. Bei ihm stellte
die Polizei einen Atemalkohol von 1,31 Promille fest und ordnete eine
Blutprobe an. Der 34-Jährige, der sich offenbar leichte Verletzungen
zugezogen hatte, wurde mittels RTW in ein Krankenhaus gebracht.

Am 14. April leitete die Wismarer Polizei ein Ermittlungsverfahren
wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gegen einen 47-jährigen Mann ein.
Im Verlauf einer Anzeigenaufnahme in anderer Sache, hatte sich ein
Verdacht gegen den Mann, dort zuvor alkoholisiert mit einem Auto
gefahren zu sein, ergeben. Nach einem entsprechenden Test, der einen
Wert von 1,94 Promille ergab, ordneten die Beamten eine Blutprobe an
und nahmen eine Anzeige auf.

In allen Fällen wurde bzw. wird die zuständige Führerscheinstelle
des Landkreises Nordwestmecklenburg informiert.




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