POL-HST: Zwei zum Teil schwere Glätteunfälle in den Morgenstunden des 05.12.2018

Nr.4135263  | 05.12.2018  | PP NB  | Polizeipräsidium Neubrandenburg

Preetz (ots) -

In den heutigen Morgenstunden des 05.12.2018 ereigneten sich im
Bereich der Gemeinde Preetz, zwischen 07:30 und 08:30 Uhr, zwei
Verkehrsunfälle, die auf Straßenglätte zurückzuführen waren. Dabei
wurden zwei Frauen zum Teil schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 41-jährige Fahrerin eines
Pkw Nissan die Gemeindestraße von Krönnevitz nach Preetz. Gegen 07:45
Uhr verlor die Nissanfahrerin offenbar aufgrund nicht angepasster
Geschwindigkeit bei vorliegender Straßenglätte die Kontrolle über ihr
Fahrzeug und kam mit ihrem Kleinwagen nach links von der Fahrbahn ab.
In der Folge kollidierte das Fahrzeug mit einem Straßenbaum,
überschlug sich im Anschluss mehrfach und kam auf dem Dach zum
Liegen. Dabei zog sich die 41-Jährige schwere Verletzungen im Bereich
des Oberkörpers zu und musste mit dem Rettungsdienst in ein
Krankenhaus gebracht werden.

Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wird
gegenwärtig auf 5.000 Euro geschätzt. Der Pkw Nissan war im Anschluss
nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen
geborgen werden.

Nur knapp 30 Minuten später ereignete sich ein weiterer
glättebedingter Verkehrsunfall, bei dem eine 49-jährige
Peugeot-Fahrerin leichte Verletzungen davontrug. Nach gegenwärtigen
Erkenntnissen befuhr die 49-Jährige die Stralsunder Straße, von
Schmedshagen kommend in Richtung Kreisverkehr der Landesstraße 213,
als sie gegen 08:15 Uhr glättebedingt die Kontrolle über ihr Fahrzeug
verlor, augenscheinlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit.
Der Pkw kam ebenfalls von der Fahrbahn ab und überschlug sich
mehrmals, bis er auf der angrenzenden Ackerfläche auf dem Dach zum
Liegen kam. Die 49-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug
befreien, musste jedoch im Anschluss zur weiteren medizinischen
Behandlung in ein Krankenhaus gefahren werden. Der Gesamtsachschaden
beläuft sich zurzeit auf zirka 10.500 Euro. Der nicht mehr
fahrbereite Pkw musste im Anschluss durch ein Abschleppunternehmen
geborgen werden.

Die Polizeiinspektion Stralsund rät allen Verkehrsteilnehmer, die
Geschwindigkeit entsprechend der Straßen- und Witterungsverhältnisse
anzupassen. In der jetzigen Jahreszeit können die Straßen durch Laub
und überfrierende Nässe rutschig sein. Auch sollte mit einem längeren
Bremsweg bei Reif, Schnee, Eis und Glätte gerechnet werden.
Insbesondere in Kurvenbereichen, auf Brücken, Bergkuppen, wenig
befahrenen Straßen und in Waldbereichen sollte deshalb besonders
vorsichtig gefahren werden. Dabei sollten sich die Verkehrsteilnehmer
nicht ausschließlich auf die Außentemperaturanzeige ihres Fahrzeugs
verlassen. Wer bei entsprechend glatten Straßen mit einem Pkw
verunfallt, dessen Reifen nicht den Wetterverhältnissen angepasst
sind (Winterbereifung), riskiert zu den möglichen Personen- und
Sachschäden zudem ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro und einen Punkt im
Register des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg.




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