Innenminister hat Doppelhaushalt 2018/2019 der Hanse- und Universitätsstadt Rostock genehmigt

Nr.111  | 09.08.2018  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Das Ministerium für Inneres und Europa hat den Doppelhaushalt 2018/2019 der Hanse- und Universitätsstadt Rostock genehmigt. Damit kann die größte Stadt des Landes in Kürze im Haushaltsplan veranschlagte Zuweisungen an Vereine bewilligen und auszahlen, aber auch den Startschuss für neu geplante Investitionen geben.

 

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird nach 17 Jahren mit Haushaltsdefiziten voraussichtlich Ende 2018/Anfang 2019 mit finanzieller Unterstützung des Landes den vollständigen Haushaltsausgleich erreichen. Aufgrund dieser deutlich verbesserten Haushaltslage konnte das Ministerium vollständige Genehmigungen erteilen. Diese umfassen nunmehr auch Investitionen, die sich die Stadt vor wenigen Jahren noch nicht leisten konnte, wie zum Beispiel die umfängliche Sanierung des Matrosendenkmals am Rostocker Stadthafen oder die Neugestaltung des Werftbeckens in Warnemünde.

 

Innenminister Lorenz Caffier lobt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock für ihre positive finanzielle Entwicklung. „Das Beispiel Rostock kann viele Kommunen mit Haushaltsdefiziten motivieren, ihre Haushaltskonsolidierung weiter zu forcieren, es zeigt, dass es zu schaffen ist“, so Caffier und weiter: „Mit Blick auf die großen Pläne der Stadt wie z.B. die BUGA 2025 mit der Umgestaltung des Stadthafens, den Theaterneubau oder den Neubau von Eis- und Schwimmhalle, appelliere ich allerdings auch an die Rostocker, den Haushaltsausgleich künftig nicht wieder zu gefährden.“