POL-HWI: Bankangestellte vereitelt Betrug

Nr.3782203  | 08.11.2017  | PP HRO  | Polizeipräsidium Rostock

Wismar (ots) - Am Nachmittag des 07. November meldete sich eine
Bankangestellte eines Wismarer Geldinstituts bei der Polizei in
Wismar und äußerte den Verdacht eines Trickbetruges zum Nachteil
einer 78-jährigen Kundin. Als die Polizei im Anschluss den Ort des
Geschehens aufsuchte, erklärte die 78-Jährige den Beamten, dass sie
am Vormittag von einem Mitarbeiter einer Lottogesellschaft angerufen
wurde. Dieser, so die Frau, habe von ihr eine Überweisung der Summe
von 1.620 Euro für einen in der Vergangenheit abgeschlossenen
´Lottovertrag´ gefordert. Für den Fall der Nichtzahlung setzte der
Anrufer die Frau massiv unter Duck und drohte mit Kontosperrung,
Pfändung und der Einbehaltung ihrer Rente. Er diktierte ihr eine
Kontonummer und forderte die Frau auf, sich umgehend zu ihrer Bank zu
begeben. Obwohl die Frau Zweifel an der Richtigkeit der Forderung
hegte, denn sie hatte niemals einen solchen Vertrag abgeschlossen,
machte sie sich auf den Weg. Glücklicherweise geriet die ältere Dame
dort an eine aufmerksame Bankangestellte, die den Schwindel erkannte
und die Polizei informierte.

Achtung: Die Maschen der Trickbetrüger sind vielfältig und
richten sich oftmals gegen ältere Menschen. Die Täter ´tarnen´ sich,
wie in diesem Fall, als Vertragspartner oder z. B. als Polizisten,
Staatsanwälte, Handwerker, Glücksfee (Stichwort Gewinnspiel). Deshalb
wird die Polizei nicht müde, vor diesem Kriminalitätsfeld zu warnen.
Seien sie kritisch!!! Holen Sie sich im Zweifel Rat bei
Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn oder der Polizei.




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Axel Köppen
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