Informations- und Kommunikationstechnik

Die Abteilung 2 des LPBK M-V ist das landesweite Servicezentrum für alle Belange der Informations- und Kommunikationstechnik innerhalb der Landespolizei. Sie bietet dabei alle Dienstleistungen an, die für die Bereitstellung und den störungsfreien Betrieb der landesweiten Infrastruktur für die Sprach- und Datenkommunikation einschließlich der Entwicklung und Bereitstellung moderner IT-Verfahren erforderlich sind.


Die Abteilung 2 ist tätig:

  • für rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landespolizei
  • für derzeit ca. 4.600 PCs und Notebooks
  • in 170 Dienststellen
  • von Westmecklenburg bis Usedom

Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, aber auch die bundes- und europaweite Vernetzung der Polizeisysteme stellen die Polizei vor immer neue Herausforderungen. Die „Kunden“ erwarten unter diesen Prämissen eine stete Verbesserung in der Unterstützung ihrer Arbeitsprozesse.

Kontakt

Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz M-V
Regierungsdirektor Mathias Jansa
Leiter der Abteilung 2
Alexandrinenstraße 1
19053 Schwerin
Telefon: 0385/757-1021

Dezernat 200 - Planung und Informationssicherheit

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IT-Sicherheit

IT-Sicherheit

Die IT-Infrastruktur der Landespolizei bildet ein geschlossenes Netz, das sehr hohe Anforderungen an die Sicherheit und den Datenschutz stellt.

Als Grundvoraussetzung für einen sicheren Betrieb sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernates unter anderem dafür, dass bei der Entwicklung und dem Einsatz der zahlreichen polizeifachlichen IT-Anwendungen die bestehenden Gesetze und Vorschriften (z. B. Datenschutzgesetz) berücksichtigt werden. Auch der Umgang mit diesen Anwendungen wird hier in Handlungsanweisungen und Richtlinien für den polizeilichen Alltag geregelt.

Darüber hinaus wird durch das Dezernat auf die landesweite Einhaltung aller IT-Sicherheitsbestimmungen innerhalb der von der Polizei genutzten IT-Systeme geachtet.

Dezernat 210 - Anwendungsentwicklung

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Anwendungsentwicklung

Anwendungsentwicklung

Das Dezernat Anwendungsentwicklung ist für die Entwicklung und Einführung polizeifachlicher Anwendungen verantwortlich.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter analysieren und gestalten die polizeilichen Geschäftsprozesse, planen und entwickeln hierfür erforderliche IT-Verfahren und arbeiten eng mit externen Partnerfirmen zusammen, an die grundsätzlich die Programmierung vergeben wird.

Diese vielfältigen Aufgaben beinhalten nicht nur den Umgang mit modernen Werkzeugen, sondern auch einen intensiven Kontakt mit den späteren Anwendern der Systeme. Im Ergebnis werden moderne und immer leistungsfähigere Systeme zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit zur Verfügung gestellt.

In kürzester Zeit kann landes-, bundes- und europaweit in einer Vielzahl von IT-Systemen nach Ermittlungs- und Führungsinformationen recherchiert werden. So werden beispielsweise Daten und Bilder zu Straftätern in zentralen Systemen zusammengeführt und stehen anschließend für komplexe Ermittlungen zur Verfügung.

Dezernat 220 - Betrieb

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Betrieb

Betrieb

Die bestehende technische Infrastruktur einschließlich der vielfältigen polizeilichen Anwendungen muss gepflegt und weiterentwickelt werden. Etwa 6.000 Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern können mit den entsprechenden Verfahren rund um die Uhr z. B. Anzeigen erfassen, Vorgänge bearbeiten, Fahndungen ausschreiben und bundesweite Informationen zu Tätern, Tatverdächtigen und sonstigen ermittlungsrelevanten Fakten austauschen.

Egal ob Handtaschendieb oder organisierte Kriminalität – ohne moderne Informations- und Kommunikationstechnik geht auch bei der Polizei fast gar nichts mehr.

Das „Nervenzentrum“ ist das Netz- und Systemmanagement. Hier sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass alle erforderlichen Komponenten im notwendigen Umfang zur Verfügung stehen. Von hier aus ist es möglich, jeden PC und Server im Netz automatisiert zu installieren, zu konfigurieren, mit Software zu versorgen und ihn im laufenden Betrieb zu überwachen.

Mittlerweile hat sich das „Landesweite Polizeiinformationssystem“ (LAPIS) zu einem der bundesweit komplexesten Systeme entwickelt.

Dezernat 230 - Infrastruktur, IuK-Service und Werkstätten

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Infrastruktur

Infrastruktur

Von A wie Antenne bis Z wie Zubehör, vom USB-Kabel über Server bis hin zu kompletten Leitstellensystemen. Das Dezernat 230 ist für die polizeiliche IT-Infrastruktur zuständig. Dieses umfasst die landesweite Ausstattung mit Mobilfunk-, Telefon- und Computertechnik sowie die Organisation und Bereitstellung der Kommunikationsnetze.

Neben der zentralen (Ersatz-)Beschaffung von Hard- und Software wird die Einführung neuer Technologien geplant und umgesetzt.

Die Betreuung der IT-Nutzer in der Landespolizei erfolgt durch die IuK-Servicepunkte an den Standorten Schwerin, Rostock und Neubrandenburg sowie deren Außenstellen Anklam und Stralsund. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort gewährleisten die technische Unterstützung für zentrale Anwendungen und Technik, z. B. LAPIS und Leitstellentechnik.

Die angegliederten Werkstätten führen Instandsetzungsarbeiten an IuK-Technik durch, sichern den Betrieb der Kommunikationssysteme (Einsatzleitstellen, Telefonanlagen) und fungieren als Logistikzentrum für Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien und Zubehör.

Dezernat 240 - Digitalfunk, Autorisierte Stelle

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Digitalfunk

Digitalfunk

Das Dezernat 240 ist Ansprechpartner für die Landespolizei in Angelegenheiten des Digitalfunks. Die Autorisierte Stelle stellt die zentrale Betriebsinstanz des digitalen Funks der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) dar.

Die Autorisierte Stelle Digitalfunk überwacht rund um die Uhr den ordnungsgemäßen Betrieb des Netzes in Mecklenburg-Vorpommern und stellt die technische und taktisch-technische Betriebsunterstützung sicher. Von den Standorten Schwerin, Rostock und Neubrandenburg aus besteht jederzeit die Möglichkeit, notwendige Technik wie etwa Netzersatzanlagen, mobile Basisstationen oder einfach nur Ersatzgeräte schnell vor Ort verfügbar zu machen.

Darüber hinaus ist die Autorisierte Stelle Ansprechpartner der BOS für alle Fragen und Anforderungen bezüglich des Digitalfunks. Sämtliche Funkgeräte im Land werden vor Inbetriebnahme durch die Autorisierte Stelle programmiert.