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Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern



Badeunfälle

Die Ostsee- und Haffstrände zwischen Pepelow und Graal-Müritz locken genau wie die Ufer der zahlreichen Seen jährlich Tausende Badelustige und Wassersportler ins nasse Element. Leider mussten aber auch in der Vergangenheit in jedem Jahr Badeunfälle verschiedener Art registriert werden.

Jedes Jahr kommt es im Land Mecklenburg-Vorpommern zu tragischen Badeunfällen mit  schwerverletzten und getöteten Personen.

Während Einheimische dem Wasser der Ostsee erfahrungsgemäß den nötigen Respekt zollen, vergessen besonders Urlauber und Erholungssuchende aus dem Binnenland, dass es sich trotz des Namens "OSTSEE" nicht um einen See, sondern ein Brackwassermeer handelt.

Während einige Kurverwaltungen an bestimmten Strandabschnitten in den Saisonzeiten Rettungsschwimmer einsetzen, überwiegen dennoch verträumte, ausgedehnte, aber auch unkontrollierte Strandbereiche, besonders zwischen den Ostseebädern.

Die nachfolgenden Hinweise sollen helfen, Badeunfälle zu vermeiden:

  • Viele Strand- und Uferbereiche sind mit Schildern oder Informationstafeln ausgestattet, die auf Gewässerbesonderheiten hinweisen, ggf. auch das Baden verbieten bzw. einschränken. Ignorieren Sie diese Schilder nicht!
  • Baden Sie nicht in unmittelbarer Nähe von Schiffsanlegeplätzen, Schifffahrtsstraßen oder wasserbaulichen Anlagen!
  • In den Sommermonaten herrscht oft große Hitze. Springen Sie nicht ohne vorherige Abkühlung in das Wasser!
  • Riskieren Sie keine Kopfsprünge in unbekannte Gewässer und in die ohnehin flachen Küstengewässer der Ostsee!
  • Beachten Sie an Stränden mit Rettungsschwimmern die Stellung des Sturmballes am Strand. Ist er am Mast hochgezogen, herrscht absolutes Badeverbot!
  • Bei ablandigem Wind sollten Sie möglichst keine Luftmatratzen oder ähnliche Schwimmkörper mit in das Wasser nehmen. Die Gegenstände könnten abtreiben und nicht selten überschätzen Menschen beim unkontrollierten Nachschwimmen ihre physischen Kräfte. Auch das Sich-Treiben-lassen auf einer Luftmatratze stellt bei diesen Windverhältnissen eine Gefahr dar.
  • Baden Sie nie mit vollem bzw. gänzlich leerem Magen und keinesfalls unter Einfluss von Alkohol.
  • Baden in der Nachtzeit bringt ein besonders großes Risiko mit sich, da Gefahren nicht erkannt werden.
  • Schwimmen Sie lange Strecken niemals ohne Sicherung durch ein Begleitboot!
  • Kinder sollten nur unter Aufsicht Erwachsener baden.
  • Werfen Sie keine leeren Flaschen oder andere Abfälle ins Wasser. Man kann sich leicht an Scherben oder scharfen Kanten verletzen. Achten Sie diesbezüglich auch auf das Verhalten anderer Badegäste!

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