Nr. ANK-2701-01/2010 - 27.01.2010 - PD Anklam - Polizeidirektion Anklam
PD Anklam / Gefahren beim Betreten des Greifswalder Boddens
Trotz des anhaltenden Frostes und der damit verbundenen wachsenden Stärke des Eises warnt die Polizei aus aktuellem Anlass vor dem Betreten von Eisflächen, insbesondere des Greifswalder Boddens.
Gerade in den letzten Tagen wurden einige Fälle von Einbrüchen auf dem Eis vor dem Lubminer Strand bekannt.
So musste einem Einheimischen am Montagnachmittag geholfen werden. Er konnte zum Glück noch Stehen und ein Schlitten einer vorbeikommenden Familie reichte zur Rettung aus. Vorsorglich war die Feuerwehr alarmiert worden, der Rettungshubschrauber aus Greifswald kam ebenfalls zum Einsatz.
Bereits am Wochenende brachen vor Lubmin vereinzelt Eisläufer ein, sie konnten sich alle selbst helfen. Tragisch endete nach Hörensagen der Auslauf eines nicht angeleinten Hundes in Höhe der Seebrücke, der unter das Eis geraten war. Ihm konnte nicht mehr geholfen werden.
In Greifswald war am Sonntag gar ein "mutiger" Autofahrer auf dem Eis am Strandband unterwegs.
Das Eis hat immer noch seine Tücken. Wegen unterschiedlicher Strömungen ist es nicht überall gleich dick und fest. Schnell kann sich eine lebensbedrohliche Situation ergeben!